Romana  Germana  

PARTNERSCHAFTSPROJEKT RUMÄNIEN      

 
 

BERUFLICHE BILDUNG
 

Das Partnerschaftsprojekt zielt auf die Verbesserung der beruflichen Ausbildung in Rumänien, durch Einführung einiger Elemente des dualen Ausbildungssystems.

Die Berufsausbildung ist in Deutschland dual organisiert und stützt sich auf drei Säulen: der Betrieb, die Berufsschule und das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer. Der Lehrling schliesst mit dem Betrieb einen Lehrlingsvertrag und wird von einem Meister in den praktischen Kenntnissen unterwiesen. Für die geleistete Arbeit erhält der Lehrling eine Vergütung. Einen Tag in der Woche besucht der Lehrling eine staatliche Berufsschule und ein oder zwei Mal pro Jahr die Module zur überbetrieblichen Ausbildung welche von den Berufsbildungszentren der Handwerkskammern organisiert werden.

Dadurch werden einerseits der Erhalt bestimmter Allgemein- und berufsspezifischer Bildungsinhalte, andererseits praktische Erfahrung im Betrieb sichergestellt. Die Handwerkskammern sorgen darüber hinaus für eine überbetriebliche Unterweisung in Kursform, die ebenfalls verpflichtender Teil der Ausbildung ist und garantiert, dass die Lehrlinge auch mit technologischen Neuerungen, Maschinen und Verfahren in Berührung kommen, die in ihrem speziellen Ausbildungsbetrieb möglicherweise nicht vorhanden sind, den Umfang der Ausbildung aber vervollständigen.

Im Rahmen des Partnerschaftsprojekts zielt man darauf den Praxisanteil der Berufsausbildung durch die Zusammenarbeit mit Betrieben zu erhöhen. In Rumänien existierten schon vor der Revolution von 1989 neben den staatlichen Berufsschulen Berufsschulen von UCECOM, in denen ein höherer Praxisanteil vermittelt wurden. Diese Schulen genießen heute als private Berufsschulen mit staatlicherAnerkennung einen guten Ruf.

Die Massnahmen organisiert im Rahmen des Partnerschaftsprojekts zur Verbesserung der Berufsausbildung in Rumänien zählen zu den grössten Erfolgen des Projekts und bestimmt zu den nachhaltigsten.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit konzentrierte sich auf die UCECOM-Schulen in Bukarest , Craiova und Ploiesti.

Bei der UCECOM-Schule in Ploiesti fand die Zusammenarbeit im Bereich KFZ-Technik statt und konkretisierte sich in Ausstattungen (Motore, Getriebe, Motortester) und Ausbilderlehrgänge.

Die Zusammenarbeit mit der Schule in Bukarest war breiter angelegt und spektakulärer, da hochtechnische Ausbildungsbereiche wie Mechatronik, EDV und neulich der Baubereich angesprochen wurden. Die bedeutenden, modernen Ausstattungen (PCs, Arbeitsplätze für Elektrik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Geräte und Anlagen für den Baubereich), zusammen mit den Ausbilderlehrgängen geleitet von Experten der Handwerkskammer Koblenz, wandelten die Schule in Bukarest in eine der Spitzenberufsschulen um.

Mit der UCECOM-Schule in Craiova begann die Kooperation 2006. Die Zusammenarbeit umspannt den Bereich Bauarbeiten und konkretisierte sich in umfangreichen Ausstattungen (Werkzeuge und Gerate) und Ausbilderlehrgange durchgefuhrt von deutschen Experten.

Besonders die Zusammenarbeit zur Einführung und Förderung der Mechatronik-Ausbildung ist ein wahres "best-practice"-Beispiel. Die Kronung der Zusammenarbeit im Bereich Mechatronik war die Organisierung des ersten Nationalwettbewerbs fur Schuler (November 2006) und der ersten Internationalen Mechatronikolympiade fur Schuler (April 2007)









 

AKTUELLES

 
 
Powered By STAR SOFT DESIGNCopyright © 2003-2006 OST-WEST GmbH der Handwerkskammer Koblenz. Toate drepturile rezervate.