Romana  Germana  

PARTNERSCHAFTSPROJEKT RUMÄNIEN      

 
 

BOSCH-PROJEKT
 

Im Sommer 2003 wurde die Handwerkskammer Koblenz von SEQUA gefragt, ob sie einen Vorschlag für ein humanitäres Projekt in Rumänien für die Robert Bosch Stiftung vorlegen könnte. Im Juli 2004 erhielt Sequa in Kooperation mit der Handwerkskammer Koblenz den Zuschlag zur Durchführung eines Projektes zur beruflichen Förderung benachteiligter Jugendlicher.

Ausser der Förderung der 50 benachteiligten Jugendlichen zielt das Projekt darauf ein Modellcharakter zu erlangen. Das Projektkonzept soll im gesamten Netzwerk der 12 UCECOM-Schulen verbreitet werden und vielleicht auch darüber hinaus, ins gesamte rumänische Bildungswesen.

50 Jugendliche aus Heimen oder aus benachteiligten Familien erhalten durch diese Förderung die Möglichkeit, eine Berufsausbildung an der privaten Berufsschule von UCECOM "Spiru Haret" in Bukarest zu durchlaufen und haben dadurch nach dem Ende der Ausbildung deutlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als nach Absolvierung einer staatlichen Berufsschule.

Die Jugendlichen werden in normalen Klassen integriert und können folgende Ausbildungsbereiche auswählen: Mechatronik, KFZ-Technik, Optik, Gastronomie, Baubereich. Ein Unterziel des Projekts ist die Förderung von Mädchen in technischen Bereichen.

Eine Besonderheit bei diesem Projekt liegt in der pädagogischen Begleitung der benachteiligten Jugendlichen während ihrer Ausbildung, zur leichteren sozialen Integration und zur Vermeidung des Schulausfalls. Dafür wurde an der Berufsschule Frau Gabriela Curici als pädagogischen Fachkraft eingestellt. Die Fachkraft wird projektbegleitend weitergebildet und beraten durch die Pädagogische Anlaufstelle der Hwk Koblenz, die auf langjährige Erfahrungen in der Förderung von Benachteiligten zurückblicken kann.

Das humanitäre Projekt sieht auch ein Know-how-Transfer von seiten der Berufsbildungszentren der Handwerkskammer Koblenz vor, durch Ausbilderschulungen mit deutschen Experten, Entwicklung von Lehrplänen, zweiwöchige Schulungen von 5 Preisträgern pro Jahr in Koblenz, materielle Ausstattungen.

Mit finanzieller Unterstützung von seiten des Partnerschaftsprojekts und der Robert-Bosch-Stiftung wurde eine Halle für die praktische Ausbildung im Baubereich neu eingerichtet und ausgestattet. Mai 2006 startete auch eine Serie von Ausbilderlehrgänge mit deutschen Experten. Die erste Klasse im Baubereich wurde September 2006 gegründet. Sieben Jugendliche aus Kinderheimen werden vom Bosch-Projekt in der Ausbildung im Baubereich gefordert.

Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch zusätzliche Sponsorisierungen von mindestens 5 Jugendliche pro Jahr während der gesamten Projektabwicklung gewährleistet werden. Nach Beendung des Projekt soll somit ein nachhaltiges Angebot für die Ausbildung benachteiligter Jugendlichen vorliegen.

Juni 2007 beendete ihre dreijahrige Ausbildung die erste "Projekt-Generation". 14 junge KFZ-Mechaniker, Optiker und Koche wurden nach erfolgreicher Abschlussprufung in ihre bisherigen Praktikumsbetriebe fest eingestellt.


 

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