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PARTNERSCHAFTSPROJEKT RUMÄNIEN      

 
 

AKTUELLES:: Auslauf des Deutsch-rumänischen Partnerschaftsprojekts im Handwerk
 

Nach 2 aufeinanderfolgenden dreijährigen Projekthauptphasen (2001-2004, 2004-Juni 2007) und einer einjährigen Konsolidierungsphase (Juli 2007-Juni 2008), wurde das Deutsch-rumänische Partnerschaftsprojekt im Handwerk am 30 Juni 2008 beendet. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierte und über die SEQUA-Partner der deutschen Wirtschaft gGmbH durchgeführte Know-How-Transfer-Projekt hatte als Ziel die Förderung des Handwerksbereichs in Rumänien. Deutscher Projektträger war die Handwerkskammer Koblenz, welche im Rahmen des Projekts mit drei rumänischen Wirtschaftsorganisationen zusammengearbeitet hat: dem Nationalverband der Handwerksgenossenschaften UCECOM (Hauptpartner), der Industrie- und Handelskammer Rumäniens und dem Nationalverband der privaten KMUs CNIPMMR.

Das Partnerschaftsprojekt hat seit seinem Start im Jahr 2001 drei Hauptrichtungen verfolgt: die Stärkung der Selbstverwaltung des Handwerksbereichs, die Annäherung der Handwerksbetriebe und der KMUs an den europäischen Standards und die Verbesserung der Berufsausbildung. Diese letzte Richtung konkretsierte sich in den meisten Massnahmen, deren Hauptnutzniesser die UCECOM-Schulen waren, sowie Ausbilder aus staatlichen Schulen aus Bukarest und aus ganz Rumänien. Im Zusammenhang der Reform und der Modernisierung des rumänischen Berufsbildungswesens und dessen Angleichung an die EU-Standards, war der Transfer von Know-How und best practices seitens der HWK Koblenz besonders wertvoll. Die materiellen Ausstattungen, die Ausbilderschulungen mit deutschen Kurzzeitexperten in Rumänien , die Schulungen für Ausbilder und Schülern in Deutschland, hatten alle einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Qualität der beruflichen Ausbildung an den UCECOM-Schulen.

Erwähnenswert als indirektes Ergebnis des Partnerschaftsprojekts ist die Annährung auf Regionalebene unter den Handwerks- und KMUs-Vertretungsorganisationen. Mit der Zeit hat sich ein wahres Netzwerk für den Informations- und Erfahrungsaustausch unter diesen Institutionen gebildet, im institutionalisierten Rahmen des Regionalprojekts Mittelstandsbüro Balkan.

Nach sieben Jahren erfolgreicher Projekttätigkeit möchten wir den Projektpartner für die gute Zusammenarbeit herzlich danken und hoffen diese auch weiter, durch zukünftige Massnahmen zu vertiefen.

Das Büro der Handwerkskammer Koblenz wird am gleichen Sitz weiterbestehen und die beiden Mitarbeiterinnen , Frau Stroe – Büroleiterin und Frau Cristescu – Büromitarbeiterin, werden ihre Tätigkeit als Vertreterinnen der HWK Koblenz in Rumänien fortführen.

Das zweite Projekt der HWK Koblenz in Rumänien, finanziert von der Robert Bosch Stiftung und verankert an der UCECOM-Schule Bukarest, zur beruflichen und sozialen Integration benachteiligter Jugendlichen, läuft bis Juni 2009 weiter.


 

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