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PARTNERSCHAFTSPROJEKT RUMÄNIEN      

 
 

AKTUELLES:: Pressemitteilung der HWK Koblenz betreffend die Begleitwerkstatt 14.-16. Mai 2008
 
Begleitwerkstatt „Handwerkliche Berufsausbildung“ - Erfahrungsaustausch zur Berufsausbildung in Ost- und Südosteuropa

KOBLENZ/BUKAREST. Auf Initiative und mit Förderung der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart findet in Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsbüro Balkan der Handwerkskammer Koblenz vom 14. bis 16. Mai in Bukarest ein Erfahrungsaustausch über die handwerkliche Berufsausbildung in Ost- und Südosteuropa statt. Seit 2004 fördert die Stiftung im Schwerpunkt „Ausbildung schafft Perspektiven“ Projekte in Ost- und Südosteuropa. Zur Weiterentwicklung sowie zur Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten wurde auf Initiative der Stiftung 2003 der Stiftungsarbeitskreis „Berufsbildung Osteuropa“ initiiert. Ziel der Begleitwerkstatt „Handwerkliche Berufsausbildung“ in Einrichtungen der UCECOM ist es, von der Robert Bosch Stiftung und vom Stiftungsarbeitskreis geförderte Projekte, zur Verbesserung der handwerklichen Berufsausbildung in Ost- und Südosteuropa in Kontakt zu bringen, den Austausch zu „best practices“ untereinander zu ermöglichen, voneinander zu lernen sowie sich zu gemeinsamen Aktivitäten zu vernetzen. Eine weitere Beteiligung im Rahmen der Begleitwerksatt erfolgt weiterhin durch die Stftugne des Arbeitskreises. Neben der Robert Bosch Stiftung sind dies die Louis Leitz Stiftung, die W.P. Schmitz-Stiftung, die Eberhard-Schöck-Stiftung, die ProWood Stiftung bzw. Don Bosco Jugend Dritte Welt.

In unterschiedlichen Workshops diskutieren die Teilnehmer aus Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Bulgarien, Russische Förderation, Moldau und Deutschland praxisbezogene Themen. So geht es beispielsweise darum, wie die praktische Berufsausbildung durch den Aufbau von Kooperationen zwischen Schule und Betrieb oder durch die Entwicklung neuer Curricula und Rahmenpläne verbessert werden kann. Diskussionspunkt ist auch die Modularisierung von Ausbildungsinhalten und die Verbesserung der Imagebildung von handwerklicher Aus- und Weiterbildung.

Ein weiteres gemeinsame Projekt der Robert Bosch Stiftung mit der Handwerkskammer Koblenz beinhaltet unter anderem die Qualifizierung von Ausbildern sowie die Überarbeitung von Lehrplänen und Prüfungsunterlagen in Bosnien und Herzegowina. Darüber hinaus führt die HwK Koblenz seit 2004 ein humanitäres Projekt zur beruflichen Ausbildung und sozialen Integration von Waisen zusätzlich zu den Partnerschaftsprojekten mit Organisationen der mittelständischen Wirtschaft in Rumänien durch. Koordiniert wird dies über das Projektbüro der HwK Koblenz im Rahmen des BMZ -finanzierten Projektes in Rumänien. Finanziell gefördert wird das "Waisen-Projekt" ebenfalls von der Robert-Bosch-Stiftung. Es wird betreut durch die Stiftung für wirtschaftliche Entwicklung und berufliche Qualifizeirung „SEQUA gGmbH –Partner der deutschen Wirtschaft“.

Seit über fünfzehn Jahren pflegt die Handwerkskammer Koblenz partnerschaftliche Beziehungen zu den Ländern in Südosteuropa. Ein starker Mittelstand ist der Motor der Wirtschaft. Die HWK Koblenz hilft deshalb beim Aufbau der wirtschaftlichen Selbstverwaltung und der damit einhergehenden nachhaltigen Verbesserung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Handwerk. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung engagiert sie sich vor Ort beim Aufbau der mittelständischen Wirtschaft. Mit persönlichem Engagement und Überzeugungskraft gelang es, die Position der Handwerksorganisationen in Südosteuropa und auf dem Balkan zu stärken und sie zum kompetenten Partner der Regierung im Politikdialog zu machen. Das Mittelstandsbüro Balkan, MBB, hat seinen Sitz in Siofia und wurde im August 2001 eröffnet. Das MBB unterstützt als Kompetenz- und Netzwerkzentrum die handwerkliche Selbstorganisation in den Partnerländern und verbessert damit die Entwicklungsmöglichkeit der Handwerksunternehmen. Es hat zur Gründung von regionalen Fachverbänden und Assoziationen beigetragen, so zum Beispiel der Friseure und Kosmetiker, der mittelständischen Hotelverbände, der Berufsschulen mit handwerklicher Ausrichtung.

Informationen zu den Partnerschaftsprojekten der Ost-West-GmbH,
Tel.: 0261/398-128, Fax: -997, E-Mail: inter@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

Gruppenfoto mit den Teilnehmern aus Deutschland, Rumanien, Russische Foderation, Bosnien-Hertegovina, Montenegro und Bulgarien. IN der Mitte der ersten Reihe, Herr Thomas Wilbert, Projektkoordinator internationale Projekte bei der HWK Koblenz. Rechts von Herrn Wilbert, Frau Dr.Almut Satrapa-Schill, Bereichsleiterin und Frau Andrea Bruhn, Projektkoordinator bei der Robert Bosch Stiftung
Erster Tag der Begleitwerkstatt

Von links nach rechts: Dragos Cosma, Generalinspektor beim Ministerium fur Bildung, Forschung und JUgend; Dr.Almut Satrapa-Schill, Bereichsleiterin bei der Robert Bosch Stiftung; Thomas Wilbert, Projektkoordinator internationale Projekte bei der HWK Koblenz


 

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